29.04.2026 | Landesverband der Musikschulen Thüringen e.V.

Rückblick auf die Hauptarbeitstagung mit Bundesversammlung des Verbandes deutscher Musikschulen (VdM)

24./25. April 2026 | Kaisersaal Erfurt

Unter dem Motto „Musikschule stärkt, was uns verbindet!" startete der Bundesverband deutscher Musikschulen am vergangenen Freitag seine Bundesversammlung in Erfurt.

Rund 270 Teilnehmenden verfolgten gespannt die musikalischen Beiträge der Städtischen Musikschule Erfurt sowie der Musik- und Kunstschule Jena.

Friedrich-Koh Dolge der Bundesvorsitzende hob in seiner Eröffnungsrede die Bedeutung sowie das maßgebliche Mitwirken der Musikschulen für die Stabilisierung und Weiterentwicklung einer demokratischen Gesellschaft hervor. Der hohen Relevanz ihrer Arbeit steht jedoch eine unzureichende finanzielle Förderung in deutlichem Widerspruch gegenüber – ein Missverhältnis, das es zu überwinden gilt. Erste Signale hierfür gab es bereits in den vergangenen Jahren, etwa mit dem Thüringer Gesetz zur Anerkennung und Förderung der Musik- und Jugendkunstschulen im Freistaat, wie Dr. Bernd Uwe Althaus, Staatssekretär im TMBWK, in seinem Grußwort anmerkte. 

Im anschließenden Podiumsgespräch unter dem Titel „Was macht MIKADO mit uns?" begegneten sich die Vorsitzenden der Spitzenverbände der Musikszene in einem offenen Austausch:

 

  • Friedrich-Koh Dolge (Bundesvorsitzender des VdM)
  • Prof. Lydia Grün (Präsidentin des Deutschen Musikrats)
  • Dr. Skadi Jennicke (Vorsitzende des Kulturausschusses des Deutschen Städtetags)
  • Prof. Christian Fischer (Vorsitzender der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen)
     

Angesichts der gegenwärtig herausfordernden wirtschaftlichen und personellen Lage ist es wichtiger denn je, gemeinsam zu handeln, um die bestehenden Hürden nachhaltig zu überwinden. Die Kommunen sind dabei auf die finanzielle Unterstützung der Länder und des Bundes angewiesen. Zugleich bedarf es auf allen politischen Ebenen eines entschlossenen Übergangs vom Reden zum Handeln sowie der Abkehr von einem kurzsichtigen Ressourcendenken. Denn Musizieren ist ein elementares menschliches Bedürfnis.

 

Mit diesen aufrichtigen und motivierenden Worten wurde die Tagesordnung fortgesetzt. Der bisherige Vorstand wurde in seinem Amt bestätigt. Im Anschluss folgte eine Stadtführung durch die Erfurter Altstadt sowie ein kulinarisch-geselliger Ausklang des Tages.

 

Die Hauptarbeitstagung am Samstag befasste sich mit den aus der „Mikado-Musik"-Studie entstanden Handlungsfeldern sowie daraus entstehender Umsetzungsperspektiven für die Musikschulen vor Ort, die Zusammenarbeit im Verband, mit Studieninstituten sowie der Politik.


 


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