28.10.2014 | Landesverband der Musikschulen Thüringen e.V.

"Anteil der dauerhaft beschäftigen Lehrkräfte erhöhen"

Erfurt, 28.10.2014. Im Rahmen der Sondierungsgespräche trafen die Politiker von der Linken, der SPD und B'90/Die Grünen erste Vereinbarungen, die künftig die Basis des Koalitionsvertrags bilden sollen. Die Parteien plädieren unter anderem für eine vielfältige Kulturlandschaft.

 

Durch ein entsprechendes Gesetz soll die Kulturförderung nicht nur transparenter, sondern auch verlässlicher und planungssicherer gestaltet werden. Dies könnte Thüringens Musikschulen, für die es bisher keine gesetzlichen Regelungen gab, eine neue Chance bieten.

 

Darüber hinaus versprechen Linke, SPD und Grüne sogar konkret, sich für den Erhalt der Musikschulen einzusetzen. Sie wollen "gemeinsam mit den Kommunen das Angebot der Jugendkunst- und Musikschulen erhalten und den Anteil der dauerhaft beschäftigten Lehrkräfte erhöhen", heißt es in der offiziellen Zusammenfassung der Sondierungsgespräche.

 

Mit einem "Starterpaket" für die künftige Regierung will der Landesverband der Musikschulen Thüringen politisch aktiv werden und - in Anknüpfung an das Anfang 2014 erschienene Positionspapier - noch stärker für aktuelle Belange der Musikschulen sensibilisieren. Vor allem die unzureichenden Entlohnungsmöglichkeiten für Honorarlehrkräfte stellen nach wie vor ein Problem dar. In diesem Zusammenhang wirkt besonders der Vorsatz, den "Anteil der dauerhaft beschäftigten Lehrkräfte" zu erhöhen, wie ein kleiner Lichtblick. Thüringens Musikschulen dürfen also gespannt auf die anstehenden Koalitionsverhandlungen sein.

 

Ergebnisse der Sondierunggespräche


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